Auf Raubfischtour im Greifswalder Bodden

Am 24. Oktober war es wieder soweit, unsere diesjährige Raubfisch angeln – Boddentour stand auf dem Programm. Pünktlich 15 Uhr war das Auto gepackt und los ging es Richtung Rügen. Auf dem Weg dorthin wurde natürlich viel zum Thema Raubfisch angeln gefachsimpelt. So verging die Fahrt  wie im Fluge und schließlich kamen wir nach 5 Stunden in Gager (Rügen) an. Im Kojenhaus wartete schon unser Guide Heiko. Er besprach mit uns den nächsten Tag und erzählte uns von einigen Hechten die er Tags zuvor landen konnte. Am nächsten Tag ging es um 6 Uhr los.

Raubfisch angeln – auf den Köder kommt es an

Nach einer Stunde Bootsfahrt kamen wir am 1. Hotspot an. Die erste  Stunde tat sich erst einmal gar nichts. Wir probierten einige Köder aus aber nichts ging an den Haken. Nun zeigte sich das erste mal die Sonne und der Hochnebel verzog sich immer mehr.  Nach einer kurzen Teepause wechselte ich den Köder abermals, dieses mal kam der Slider von Salmo an den Start. Der 1. Wurf mit dem neuen Köder brachte direkt den ersten Einstieg von einem wild kämpfenden Hecht. Leider ging dieser Fisch verloren als er kurz vor dem Boot aus dem Wasser stieg und sich mit letzter Kraft frei schüttelte. Der Anblick war Atemberaubend und machte Lust auf mehr.

In der folgenden Zeit ging es dann Schlag auf Schlag, einen nach dem anderen Hecht konnten wir landen wobei wir fast alle Fische mit dem Slider fingen (fürs Raubfisch angeln ein wahrer Glücksgriff). Als die Sonne sich langsam verabschiedete beschlossen wir wieder unseren Heimathafen anzusteuern. Beim Abendessen wurde der Tag ausgewertet. Insgesamt konnten wir 27 Hechte verhaften.

Wrackangeln auf Dorsch oder windgeschützt den Hechten hinterher jagen

Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich vor der Insel Rügen zum Wrackangeln auf Dorsch aber der Wind machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wir fuhren also wieder in unsere Windgeschützte Bucht um den Hechten hinterherzujagen. Es dauerte auch nicht lange und die ersten Hechte landeten auf dem Boot.

Die Fische standen im sehr flachem Wasser so dass unser Guide aufpassen musste nicht auf Grund zu laufen. Da heute unser Abreisetag war, beschlossen wir nicht zu spät zum Hafen zurückzukehren. Trotzdem gingen uns an diesem Tag 23 Fische an den Hacken und wieder war der Köder Nr.1 der Slider von Salmo.

Leider verging dass Wochenende viel zu schnell aber uns bleibt ja die Erinnerung an die schöne Zeit beim Raubfisch angeln auf dem Greifwalder Bodden.

Im übriegem fischte ich mit einer Sportex Black Stream 3,00m, als Rolle kam eine CL 4000er SEA SIDE mit 0,17 Fireline zum Einsatz.

Pin It on Pinterest

Share This